Auf dieser Seite möchte ich durch Projektbeispiele meine Tätigkeiten greifbarer machen. Durch diese Projektbeispiele und Dokumentationen lade ich Sie ein sich ein klareres Bild meiner Arbeit zu machen. Darüber hinaus finden Stimmen von Teilnehmer*innen Raum und es gibt eine beispielhafte Übersicht über ausgewählte Auftraggeber & Kunden.

 
 

 

Projektbeispiel - Kontextstudium im Bereich Reflexions- und Handlungskompetenzen
Kunst und Demokratie

HSG Ausstellung

An der Universität St. Gallen wurde im Frühjahrssemester 2017 das Seminar Kunst und Demokratie als Teil des Kontextstudiums angeboten, die entstandenen studentischen Arbeiten waren vom 12. Mai - 25. Mai im Hauptgebäude der HSG, 1. OG, ausgestellt. Die öffentliche Ausstellung bildete den Abschluss der Veranstaltung.

Kunst und DemokratieWas hat Demokratie mit Kunst zu tun? In dem Seminar näherten sich die Studierenden mit und durch Kunst der Demokratie und schärften auf diese Weise ihre Wahrnehmung gesellschaftlicher demokratischer Prozesse und Strukturen. Ziel war es, ein Kernkonzept unseres politischen und gesellschaftlichen Lebens – Demokratie – durch visuelle Kunst so zu dekonstruieren, dass es für den Einzelnen eine individuelle Bedeutung bekommt.
KunstamBau ActionKonkret wollen wir die teilnehmenden Studierenden befähigen, kritisch Stellung zu beziehen, eigene Ansichten begründet zu entwickeln und Verknüpfungen herzustellen zur heutigen Gesellschaft.

Das [» Seminar Kunst und Demokratie] nimmt Bezug auf die Kunst auf dem Universitätsgelände [» Kunst am Bau] und wurde von mir gemeinsam mit [» Tina Freyburg] und Bildhauer [» Friedhelm Welge] durchgeführt.

Aufbauend auf den Erfahrungen aus der Veranstaltung im [» HS 2017] wurde das Seminar weiterentwickelt und im Herbstsemester 2019 erneut angeboten.

Einige [» Fotos der Abschlussausstellung 2017] wurden von der Kommunikationsabteilung der Universität St. Gallen geteilt.

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Projektbeispiel - Interaktive Lehre an der Universität
Demokratie spielend gestalten: Game-based Learning in Lern- und Lehrprozessen

Der Projektstart war ein Seminar für Master-Studierende an der [» Universität Zürich].
Im Rahmen eines gemeinsam mit [» Dr. Saskia Ruth] durchgeführten Seminars sind wir zusammen mit Studierenden erste Schritte in Richtung Entwicklung eines Bildungsspiels und Erarbeitung einer didaktischen Einbettung von Spielentwicklung in Lehrkontexten gegangen, bei der wir uns dem Thema Demokratiequalität aus einer spielerischen Perspektive näherten.
Ziel dieses Kurses war die anwendungsorientierte Beschäftigung mit klassischen politikwissenschaftlichen Demokratietheorien unter anderem auf Basis der forschungsprojekte [» Demokratie Barometer] und [» V-Dem] und diente darüber hinaus dazu die Fähigkeit der Teilnehmenden zu schulen, komplexe, soziale Phänomene zu analysieren und zu beurteilen.

Die Entwicklung eines Spiels als Lehrinstrument geht dabei über die klassischen, didaktischen Methoden hinaus und sieht die interaktive Einbindung der Studierenden in die Gestaltung des Seminarverlaufes und eines konkreten Seminaroutputs vor.

WTP Spieleworkshop m


Das Projekt Brettspiele in der Lehre wurde 2017/18 durch den Lehrkredit der UZH] gefördert, basierend auf den Erfahrungen in diesem Projekt haben sich unterschiedliche Aktivitäten und Folgeprojekte entwickelt.

Video UZH Spielend Lernen Zum Video 'Angeleitetes Bildungsspiel'],
Präsentation des Lehrkonzeptes des angeleiteten Bildungsspiels, das in der Lehre eingesetzt werden kann.

Zur vollständigen Seminardokumentation 2016] und [» Seminardokumentation 2017] der Veranstaltungen an der Universität Zürich inklusive Fotodokumentation und externer Evaluation.

 Handreichung SpielentwicklungDie Projektförderung durch den [» kompetitiven Lehrkredit der Universität Zürich] diente insbesondere zwei Zielen. Zum einen erarbeiteten die Studierenden in diesem innovativen Lehrformat komplexe Sachverhalte aktivierend und ergebnisorientiert. Zum anderen wurden im Rahmen des Projekts eine Handreichung 'Spielentwicklung ans Lehrinstrument' erstellt, um dieses Format auch anderen Lehrenden zugänglich zu machen (Bei Interesse kann ein Exemplar der Handreichung bei einem Mitglied des Projektteams bestellt werden solange der Vorrat reicht).

UZH LehrkreditProjekt VideoIm Rahmen des Lehrkreditprojekts wurde ein weiteres [» Video 'Brettspiele in der Lehre'] zur Einführung in das Projekt erstellt. Wir danken dem Team der Hochschuldidaktik Zürich für die Erstellung dieses Video-Einblicks.

Für eine spielerische Auseinandersetzung mit Konzepten und Inhalten des Demokratie Barometer (Projekt zur Messung von Demokratie-Qualität etablierter Demokratien) entwickelt das Projektteam 2018/19 print & play Materialien.
Das Projekt wird durch den Verein [» Demokrative] getragen und durch das [» Zentrum für Demokratie in Aarau (ZDA)] finanziell unterstützt.

Intro Game based LearningDarüber hinaus bietet das Projektteam unterschiedliche Didaktik-Weiterbildungen und Workshops zur Einführung in Game-based Learning an. Einführungen in spielbasierte Tools und Anwendungen von existierenden analogen Spielen oder Spieladaptionen im Bereich des Demokratie-Lernens, ebenso Einführungen in die Einbettung von Game-Based Learning, Spieladaptionen und Entwicklungen von analogen Spielen in unterschiedlichen Lehrkontexten und für unterschiedliche Zielgruppen.
Bei Rückfragen oder Interesse nehmen Sie bitte [» Kontakt] mit mir oder einem anderen Mitglied des Projektsteams auf.

Das Projektteam besteht aus [» Saskia Ruth-Lovell], [» Robert Lovell] und Rebecca Welge.
 

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Projektbeispiel - Internationale Projektwoche für Schüler*innen
Demokratiebaustein 'Mitbestimmungsrechte' an der Europäischen Jugendkonferenz

IMG 0168 Demokratiebausteine sind wissenschaftsbasierte Module zur Auseinandersetzung mit Kernelementen der Demokratie. Im Demokratiebaustein Mitbestimmungsrechte geht es um die zentrale Frage der Mitbestimmung durch Wahlen und Abstimmungen in unserer Demokratie.

Im Sommer 2016 haben sich sechzehn Jugendliche aus sechs Ländern im Rahmen der Europäischen Jugendkonferenz getroffen um sich mit Mitbestimmungsrechten in Demokratien zu beschäftigen. Wer hat politische Teilhaberechte in den unterschiedlichen Ländern? Wie hat sich Wahlrecht als zentrales politisches Teilhaberecht entwickelt? Welche Kriterien wurden und werden genutzt um zu bestimmen welche Personen Wahlrecht haben und welche nicht? Welche Veränderungen sollten in der Zukunft stattfinden?
Im Demokratiebaustein Mitbestimmungsrechte machen die Teilnehmenden verschiedene Einzel- und Gruppenübungen, in denen sie sich für bestimmte Mitbestimmungsregeln entscheiden und diese Entscheidungen danach reflektieren. Einige Übungen fragen nach Präferenzen im „realen“ Leben der Teilnehmenden, andere Übungsanlagen sind fiktive Situationen, in denen Regeln für die Mitbestimmung aufgestellt werden müssen. Dabei erfahren die Teilnehmer*innen die Herausforderung, alleine und in einer Gruppe Regeln aufzustellen, die ihre eigenen – zum Teil widersprüchlichen – Interessen und Wertvorstellungen abbilden.
Die Teilnehmenden setzen sich dabei sowohl mit herrschenden Wahlrechtssystemen im Länder- und zeitgeschichtlichen Vergleich auseinander, gestalten selbst Mitbestimmungsrechte und beschäftigen sich mit aktuellen Fragestellungen im Zusammenhang mit Wahlrecht, wie beispielsweise der Inklusion von Wohnbevölkerung unabhängig ihrer Staatsbürgerschaft. Zum Abschluss der Europäischen Jugendkonferenz 2016 haben die Teilnehmenden Wünsche formuliert welche Veränderungen sie sich im herrschenden Wahlrecht auf lokaler, nationaler oder europäischer Ebene für ihre Länder wünschen.

EYC2016 2Das Projekt wurde in Kooperation mit drei Europaschulen aus Hessen in Deutschland durchgeführt, der Alexander von Humboldt Schule in Viernheim, dem Goethe Gymnasium in Bensheim und dem Schuldorf Bergstraße in Seeheim-Jugenheim. Diese Schulen richten die Europäische Jugendkonferenz seit 2006 aus und ich begleite sie mit unterschiedlichen Seminarkonzepten seit 2006.

Die Lokalzeitung berichtete über die Veranstaltung: [» Echo-Online]. Aus Perspektive der Teilnehmenden wurde Projektbegleitend ein Blog erstellt, in dem die eigenen Erfahrungen während der gemeinsamen Woche nachgelesen werden können: [» EYC2016 Blog].

Der Demokratiebaustein Mitbestimmungsrechte wurde von den Teilnehmenden der Europäischen Jugendkonferenz sehr positiv evaluiert. Unter anderem gaben die Teilnehmer*innen an es sehr spannend gefunden zu haben Ähnlichkeiten und Unterschiede verschiedener Systeme zu vergleichen und auf die Art Stärken und Schwächen in ihren eigenen Systemen zu sehen.  Die verlinkte Seminardokumentation] umfasst neben der schriftlichen Evaluation auch eine Fotodokumentation des Projektes.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, finden Sie weitere Informationen auf der   Projekthomepage Demokratiebausteine]. Ein gemeinsames Projekt mit [» Dr. Sabine Jenni].

edu21 KantiSolothurnSeit 2016 haben wir Module der Demokratiebausteine für die Thematiken Mitbestimmung und Mehrheitsentscheide entwickelt. Im Rahmen der Schuljahre 2017/18 und 2018/19 waren wir mit finanzieller Unterstützung der [» Stiftung éducation21] an unterschiedlichen Schweizer Berufsschulen und Gymnasien. Das Angebot Demokratiebausteine "Mitbestimmungsrechte" wird auch in der Datenbank der Stiftung éducation21 von ausserschulischen Akteuren aufgenommen: [» Link zum Datenbankeintrag].
Dort finden sich u.a. Bezüge zu verschiedenen Lehrplänen und Kompetenzen in Schweizer Lehrplänen.
 
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Projektbeispiel - Weiterbildung für Fachkräfte (train the trainer)
Partizipative Projektplanung in der Internationalen Zusammenarbeit (IZA) am NADEL, ETH Zürich

ZKW overviewIm Rahmen des Kurses ‚Planung und Monitoring von Projekten‘ am NADEL, Center for Development and Cooperation (ETH Zürich), habe ich 2012 als Gastdozentin in Zukunftswerkstätten als Tool für partizipative Projektplanung eingeführt.
Der Kurs ‚Planung und Monitoring von Projekten‘ ist integraler Bestandteil des CAS ETH Entwicklung und Zusammenarbeit und richtete sich an Fachkräfte der IZA, sowie an Einzelkursteilnehmer*innen und Studierende des Master of Advanced Studies (MAS) in Development and Cooperation. Der CAS ETH Entwicklung und Zusammenarbeit ist ein berufsbegleitender universitärer Studiengang zur Förderung der fachlichen und methodischen Kompetenzen in der IZA, welchen ich selbst in den Jahren 2010/11 besucht und erfolgreich abgeschlossen habe.

ZKW PhasenDie Kursteilnehmer*innen erlebten im Rahmen der Weiterbildung die einzelnen Teilsequenzen der Zukunftswerkstatt - Kritikphase, Utopiephase und Realisierungsphase – im Rahmen einer Mini-Werkstatt und setzten sich kritisch mit Zukunftswerkstätten im Kontext von Planung & Monitoring, mit unterschiedlichen Zielgruppen und Kontextbedingungen, sowie Qualitätskriterien partizipativer Projektentwicklung auseinander.

Die Beschäftigung mit Zukunftswerkstätten als Tool zur Projektentwicklung im Rahmen des NADEL Kurses verfolgte drei Lernziele. Erstens Grundwissen über die Methode zur Bedürfnisidentifikation, (Grob)Projektplanung und Überwindung von „Projektsackgassen“ erlangen/vertiefen. Zweitens Anwendungsmöglichkeiten für Methode ZKW in eigenem Arbeitskontext erkennen können. Und drittens Zukunftswerkstätten unter geschulter Begleitung im Rahmen von IZA-Projekten anwenden zu können.
 
[» mehr zu Train the Trainer]

 

Haben Sie Fragen oder Anregungen zu den Projektbeispielen? Nehmen Sie gerne Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit mir auf.

 

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Mehr Informationen über mich und meine Arbeit finden Sie im [» Bereich Profil] und unter Aktuelles].

 

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